Was macht ein Museumsleiter den ganzen Tag?
Shownotes
Was macht ein Museumsleiter eigentlich den ganzen Tag? In dieser Folge sprechen wir mit Matthias Pausch darüber, wie aus Ideen neue Angebote im Römerpark und im Limeseum werden – und warum der Alltag weit mehr umfasst als Ausstellungen und Veranstaltungen.
Wir reden über Inspiration, Zusammenarbeit mit Museen und Fachleuten, Haushaltsplanung, Forschung und die vielen kleinen Aufgaben hinter den Kulissen. Dazu erfahren wir, was für die Zukunft des Museums überlegt wird und warum Matthias nie genau weiß, wie sein Arbeitstag enden wird.
LIMESEUM Ruffenhofen
UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes
https://www.unesco.de/staette/obergermanisch-raetischer-limes
Deutsche Limeskommission
https://www.deutsche-limeskommission.de/
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Archäologisches Museum der Stadt Kelheim
https://www.archaeologisches-museum-kelheim.de/
Landesgartenschau Ellwangen
Universität Augsburg
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00:00:21: Hallo Matthias, wir sitzen wieder zusammen und es haben ja viele Leute gefragt was macht eigentlich ein Museumsleiter?
00:00:30: Ja das mag ich mich manchmal auch.
00:00:36: Ich werde manchmal auch wirklich angesprochen.
00:00:39: unsere Mitarbeitenden sind ja üblicherweise hier aus der näheren Umgebung.
00:00:46: In diesen vierzehn Jahren hat man schon den einen oder anderen Personal wechseln, weil welche in Ruhestand gegangen sind und neu dazukamen.
00:00:53: Und die haben natürlich dann am Anfang auch gesagt, ja interessant was sie jetzt so mitkriegen, was er von außen gar nicht mitkommt.
00:01:01: Was das so macht?
00:01:02: Man fragt sich manchmal mal, was macht denn der die ganze Zeit?
00:01:04: Oder ich werde von Leuten manchmal angesprochen wenn ich irgendwann Vortrag halte bei einer Führung, wo arbeiten Sie denn noch?
00:01:14: Oder was machen Sie denn sonst noch so?
00:01:16: Und dann sagt Boah, mir reicht mein Rufenhofen völlig.
00:01:19: Also, es sind zweiundvierzig Hektar Fläche im Museum mit Veranstaltungen und so weiter und so fort.
00:01:28: Mir reicht's!
00:01:29: Aber in positiven...
00:01:30: Du bist ja schon irreantrieb.
00:01:32: Du hast Ohrring II und bist modern angezogen.
00:01:36: Du bist eigentlich kein eingestaubter Museumschef sondern du bist ein sehr flippiger Mensch.
00:01:44: Passt es gut zum Museum?
00:01:47: Ja, ob ich so flippig bin ist relativ.
00:01:50: Du
00:01:52: fährst Motorrad also du... Ich habe dich nie im Anzug gesehen.
00:01:56: Ja trage auch eher selten hatte ich früher mehr aber wie das so ist seit Corona tragen ja immer weniger Anzug und Krawatte hatte ich noch nie.
00:02:05: wenn dann höchstens Fliege und jetzt im Alltag versuche ein bisschen entspannter rum zu laufen.
00:02:10: Der Alltag ist oft stressig genug, dann muss er sich nicht doch Gleidung noch irgendwie schwer machen.
00:02:15: Aber die Leute, wenn sie dich sehen, sagen Sie mal toll, toller Typ!
00:02:19: Also das habe ich jetzt schon gehört von unserer Arbeit hier?
00:02:22: Ja im Umkehrschluss können aber manchmal die Leute ja auch nicht einordnen welche Funktion ich hier hab.
00:02:30: Wobei es auch völlig okay ist.
00:02:33: also tatsächlich hat... einer unserer wissenschaftlichen Volontärin nach dem Vorstellungsgespräch bzw.
00:02:40: als er dann hier eingestellt war, hat gesagt also mich das erste Mal gesehen hat als ich nach vorne ging um Kaffee zu holen und Indern.
00:02:47: quasi hatte sich als erstes gedacht da läuft der Hausmeister rum wobei manchmal bin ich auch ein bisschen Ausmeister
00:02:54: aber du bist ja der Kopf der Denker des Museums und Lenker.
00:03:03: Wie
00:03:04: inspirierst du dich für die Arbeit hier?
00:03:06: Das ist vielleicht auch mal interessant, für die Hörerinnen und Hörern.
00:03:10: Ja also ich denke was bei mir sicher mit rein spielt dass ich ganz gerne Dinge entwickle ganz gern kreativ bin.
00:03:19: das war ja schon als Kind Und dann schaue ich natürlich sehr gerne nach links nach rechts nach oben und unten.
00:03:27: Was machen andere Sammelideen Meinetwegen jetzt die Landesgartenschau.
00:03:33: in Elwangen war ich auch und auf anderen Gartenschauen auch.
00:03:36: Um zu schauen gibt es da vielleicht Elemente, die für uns im Römerpark spannend sind.
00:03:40: Die hatten zum Beispiel in Elwangen ganz tolle Darstellung mit unterschiedlichen Tieren, die mir nicht immer so positiv bewerten und unterschiedliche Pflanzen schildchen, wo dann einfach sehr prägnant und schick erklärt wird Warum eine Ameise doch wichtig ist, die man uns jetzt ins Haus kommt.
00:04:01: Gerade gar nicht so mögen oder eine Schnecke oder irgendein Distel oder ähnliches.
00:04:07: Also ein bisschen dieses ganze Zusammenspiel der Natur, Flora und Fauna fand ich richtig schick.
00:04:14: Da haben wir gedacht das wäre was zum Beispiel für den Römerpark.
00:04:16: Die Schilder werden wir teilweise besorgen und dann geeigneten Stellen installieren, um einfach so nebenbei ein bisschen nochmal aufmerksam zu machen.
00:04:26: Wenn Leute manchmal sagen oh die Fläche ist ja gar nicht richtig gepflegt da wächst alles mögliche das sind viele Brennnesseln und so.
00:04:34: Brennesseln können halt auch ihren Sinn haben also das bisschen zu vermitteln.
00:04:38: Das ist so ein schönes Beispiel.
00:04:40: ansonsten gehe ich natürlich vielen anderen Museen habe im Vorfeld bevor wir das Museum gebaut haben mit der Familie ganz viele Museen angeschaut.
00:04:51: Die Kinder dann ganz speziell immer gefragt, mein Sohn wurde dann natürlich auf der Jahre immer älter und der wusste dann ganz genau wie der Papa tickt.
00:04:59: Und was der Papa im Zweifelsweifel hören wollte oder nicht war dann gar nicht mehr so ideal weil neutralere Aussagen sind ja ganz hilfreich.
00:05:07: Dann haben wir tatsächlich einen ganz bunten Druck an Ehrenamtlichen hatten die ersten jahre vor allem sehr intensiven Arbeitskreis der Ideen entwickelt hat, die man so schrittweise umgesetzt hat.
00:05:19: Jetzt läuft ganz viel natürlich auch über den Förderverein, über die Mitglieder und über die Vorstandschaft, dass da Ideen entwickelt werden gemeinsam überlegt wird.
00:05:29: Mein Job ist es dann das entweder umzusetzen oder sich darum zu kümmern, dass man's umsetzt.
00:05:36: also was dieses Kreative diese Weiterentwicklung betrifft.
00:05:41: aber das ist tatsächlich im Alltag ja nur ein kleiner Teil.
00:05:46: Ich habe hier ein Bild, das sehe ich gerade auf deinem Tisch.
00:05:50: Wir sitzen ja bei dir am Tisch und zwar sieht man da einen Lager oder einen Areal was die Römer hatten, habt ihr vor so etwas nachzubauen über den Laufe der Jahre?
00:06:04: Das gibt es bereits, war eine Idee, nicht von mir kam, sondern von jemandem im Rahmen des Arbeitskreises.
00:06:12: Man könnte das Kastell im Maßstab eins zu zehn nachbauen.
00:06:16: also das ist in dem Fall nicht eine Foto-Montage wie das Bild vielleicht mit einem schönen Sonnenuntergang so ein bisschen suggeriert, sondern es gibt es im Gelände und... ...ist inzwischen tatsächlich bis in die Jahre gekommen.
00:06:31: wir überarbeiten's streichens machen manches neu.
00:06:35: In dem Fall war das ne Sache die wir mit einer Einrichtung in Gronheim gemacht haben, die uns das Ganze gebaut haben.
00:06:45: Heißt, wir haben immer wieder unterschiedliche Partner, die dann Dinge verwirklichen und manches können wir selber machen.
00:06:53: Bei anderen Sachen brauchen wir externe, manche Ideen, die es gibt stellen wir vielleicht auch fest.
00:06:58: Die machen keinen Sinn oder sind vielleicht erst mal schwierig?
00:07:01: Ich hatte schon länger immer wieder die Ideen Wasser spielt Platz wäre ganz lustig.
00:07:05: An der Seite bin ich dann wieder drauf hingewiesen worden.
00:07:07: Naja, wenn wir Schulglasen haben und die gehen nach dem Besuch im Limisseum auf den Wasserspielplatz und steigen dann vermatscht in den Bus ein, da freut sich wieder der Busfahrer noch vielleicht an die Eltern, wenn sie heimkommen.
00:07:19: Da haben wir noch keine richtige Lösung.
00:07:21: Vielleicht gibt's ja irgendwann mal was andere Sachen...
00:07:25: Dann ganz
00:07:26: strahle!
00:07:27: Ja oder darfst du dann kommen?
00:07:29: Und alle abkauern.
00:07:33: Andere Ideen, die gehen relativ schnell.
00:07:36: Aber Ideen umzusetzen zu verwirklichen, das ist nur so ein ganz kleiner Teil meiner Arbeit.
00:07:44: Oft sind es genau diese Sachen.
00:07:47: Das sieht man ja!
00:07:48: Da merkt man der Pausch hat man was gearbeitet.
00:07:50: Kannst du denn die Ideen, die da von bei dir entstehen kannst du dir einen umsetzen oder musst du Rücksprache
00:07:58: halten?
00:07:59: Oder wie läuft das bei euch?
00:08:01: Also du hast jetzt eine Idee.
00:08:03: Ich bin zum Beispiel heute früh hergekommen und da stehen Figuren über dir im
00:08:07: Flur.
00:08:07: Du
00:08:08: hast gesagt, es ist ne Sonderausstellung!
00:08:11: Wer kommt auf die Idee solche Figuren zu machen?
00:08:13: Das sind sehr dünne, hohe... ich habe den eingepackt, ich glaube sie aus Holz oder?
00:08:19: Genau, ja.
00:08:21: Und wer macht das?
00:08:22: Machst du's?
00:08:25: Unterschiedlich kommt immer ein bisschen darauf an, in dem Fall ist es eine Sonderausstellung die wir jetzt ganz frisch geliefert bekommen haben.
00:08:32: Eine Sonderoastellung zu Gladeatoren, die wir nächstes Jahr zeigen werden.
00:08:36: Sondereausstellungen sind auch ein ganz wichtiges Aufgabengebiet denn über uns in unserer Sonderalstellungsfläche immer wieder ein bisschen unterschiedliche Themen aus der Römerzeit vor allem aus der römer Zeit darzustellen finde ich ganz spannend macht natürlich auch Lust, regelmäßig ins Museum zu gehen.
00:08:56: Sonst sagen natürlich Leute wie vielleicht auch du auch ja die Museum habe ich jetzt mal gesehen da brauche ich die nächsten fünf Jahre nicht mehr rein.
00:09:03: so sagt man vielleicht auch neue Sonderausstellungen.
00:09:05: die schaue ich mir an in dem fall tatsächlich von kehlheim vom archäologischen museum übernommen.
00:09:13: wenn wir die mal auspacken dann kann ich dir ein bisschen mehr dazu erzählen.
00:09:19: Genau, ganz spannendes Thema.
00:09:23: Relativ komplex aber manche Sonderausstellungen machen wir auch selber.
00:09:29: das heißt selber machen ist auch wieder so relativ.
00:09:33: Wie ist es dann wenn ihr die gemacht habt und baut sie ab.
00:09:35: gebt ihr die weiter oder?
00:09:39: Also die geht natürlich zurück nach Kehlheim oder ein anderes Museum das im Anschluss ausleihen will.
00:09:44: Wir haben auch Sonderousstellungen weitergeben, weil Interesse da ist.
00:09:50: Gibt es unter den Museen so einen Kreis wo man sagt wir haben die Ausstellung und wollen unsere haben?
00:09:59: Ja wir sind eigentlich ganz gut vernetzt.
00:10:00: gerade was die Römischen Museen am Limes betrifft gibt sogar eine Arbeitsgemeinschaft seit über zwanzig Jahren wo ich in der Vorstandschaft bin als Vertreter für Bayern.
00:10:12: Wir treffen uns einmal jährlich Minimum und tauschen uns aus.
00:10:17: das heißt Ja, so furchtbar viele Museen sind es dann auch wieder nicht.
00:10:21: Man kennt sich in der Regel und kriegt manchmal mit was da eine, was da andere macht oder tauscht sich einfach aus.
00:10:33: Und so fragen wir mal ein Museum an Mensch.
00:10:35: könnten wir die Ausstellung bekommen und werden angefragt.
00:10:38: Oder natürlich auch Ausstellungen, die wir machen Sind manchmal so speziell auf den Ort rufen Rofen oder auf uns dass es vielleicht für andere schwierig ist, die zu übernehmen oder aus welchen Gründen auch immer da nicht in Frage kommt.
00:10:53: Also gibt's alles!
00:10:54: Aber auch das ist nur ein ganz kleiner Alltag.
00:10:58: Viel intensiver ist eigentlich das was ich treibe.
00:11:01: Die Sachen, wo die Leute gar nicht daran denken, was der Pausch
00:11:04: so macht.
00:11:05: Was macht denn der Pausche?
00:11:07: Zum Beispiel tausende E-Mails aber doch eine große Fülle an E-mails beantworten unterschiedlichster Natur.
00:11:18: Das sind vielleicht Anfragen im Hinblick auf eine Zusammenarbeit.
00:11:23: Manchmal, wenn vorne an der Kasse gerade das Telefon klingelt und besetzt ist dann kommt das Gespräch auch bei mir raus.
00:11:30: oder die Leute rufen mich ganz speziell auch gleich an und wollen einfach Infos zum Limeseum haben, wollen eine Führung buchen irgendwie einen Aufenthalt planen Ausflugplanen.
00:11:43: Wir arbeiten mit Schulen zusammen zb P- oder W-Seminar, wo dann praxisorientiert Schülerinnen hier was machen können.
00:11:55: Was ist ein W- Seminar?
00:11:56: Ein
00:11:56: wissenschaftliches also.
00:11:58: das heißt es ist das was es früher in Bayern so als Facharbeit bis hin gab.
00:12:02: da läuft momentan etwas.
00:12:04: auch in Donau wird am Gymnasium wo auch Bücher von uns aus geliehen werden heißt wir sitzen nicht so schön in der Bibliothek die fällt auch nicht ganz vom Himmel.
00:12:15: sprich Ich mache mir natürlich Gedanken, welche Bücher brauchen wir.
00:12:19: Wir haben einen kleinen Etat, kriegen viele Bücher auch geschenkt aus Nachlässen.
00:12:24: Immer wieder mal kommen Leute, die sagen, sie haben das Buch übrig, ob man es brauchen könnte.
00:12:31: Manchmal haben wir was Doppeltes, tauschen wir dann mit Institutionen.
00:12:35: Inzwischen ist es eine sehr stattliche, sehr gute Bibliothek, die tatsächlich einfach nötig ist, weil hier auf einem flachen Land so schön die Gegend ist... wenn ich wissenschaftliche Literatur haben will.
00:12:47: Vieles ist inzwischen im Internet als PDF verfügbar, aber noch lange nicht alles.
00:12:52: Dann brauche ich halt ganz klassisch das gedruckte Buch und... Wir sind umgeben
00:12:57: von gedruckten Büchern.
00:12:58: Das ist eine gute Schallisolierung für unsere Aufnahmen.
00:13:01: Ja,
00:13:01: das ist richtig!
00:13:02: Ein Tonstudio braucht man in dem Fall
00:13:05: nicht.
00:13:05: Nein, das waren deine Bücher.
00:13:11: Du bist ja der kreative Kopf an dem
00:13:13: Museum.
00:13:14: Du bist derjenige, der sagt so wie und in die Richtung.
00:13:18: Was ist denn für die Zukunft geplant mit dem Museum?
00:13:21: von dir?
00:13:22: Von deinen Gedanken aus?
00:13:24: Da merke ich gerade... Ich habe dich Frage vorhin gar nicht so richtig ganz beantwortet, muss ich als erstes mal noch ganz kurz sagen.
00:13:30: So von wegen kannst du die Ideen einfach umsetzen.
00:13:33: Ein
00:13:34: bisschen ja ein bisschen nein.
00:13:37: wenn es Kleinigkeiten sind sowas weiß ich was.
00:13:39: wo ich dann feststelle Lustiges Taschenbuch aus Entenhausen gibt es auch einen neuen Band zu Gladiatoren.
00:13:47: Der wird halt bestellt und wird verkauft, also da braucht man niemanden fragen.
00:13:51: Also solche Sachen kann man sehr kurz entscheiden.
00:13:55: andere kleine Maßnahmen je nachdem auch Sonderausstellungen Themen und so weiter möchte ich gar nicht alleine entscheiden.
00:14:04: Ich denke das immer ganz gut wenn wir sowas auch bisschen diskutiert.
00:14:07: Dafür haben wir ein wissenschaftlichen Beirat aus unterschiedlichen Kolleginnen und Kollegen, die am Limis tätig sind.
00:14:14: Die an Unis sind Museen, Denkmalpflege usw.
00:14:19: Und sich mindestens einmal im Jahr treffen – oft auch zweimal!
00:14:23: Da geht es zum Beispiel genau darum, was war so die letzten Monate?
00:14:30: An Veranstaltungen, an Besonderheiten?
00:14:32: Was planen wir?
00:14:32: Auch Sonderausstellungen
00:14:34: z.B.?
00:14:36: Bei denen, die man übernehmen ist das kein so riesen Thema.
00:14:40: Aber manchmal kommt auch von jemandem eine Idee, Mensch da und da habe ich nicht gute Ausstellungen gesehen.
00:14:45: Kennst du die schon?
00:14:46: Wäre das ein Thema für euch?
00:14:47: oder wesentlich wichtiger wenn wir Ausstellung in selber machen?
00:14:52: Diskutieren wir die Details mehr und kriegen dann manchmal ganz spannende Tipps und Ideen.
00:15:00: dass jetzt unser Beirat sagt, die Ideen sind schwach sind macht es gar nicht ist zum Glück noch gar nicht passiert.
00:15:07: Und dann haben wir natürlich den Förderverein der solche Sachen auch finanziell unterstützt, auch da werden solche Ideen und Dinge besprochen.
00:15:16: Und letztlich... Der Kopf über dem Kopf vom Pausch ist der Träger- oder Zweckverband.
00:15:23: Das heißt dieser Zweckverband besteht aus Gemeinderäten, aus den drei Bürgermeistern der Gemeinden Geröffingen, Marktwaltingen und Wittelshofen.
00:15:35: Die entscheiden letztlich überhaupt oder top!
00:15:39: Die müssen ja den Haushalt, die Finanzierung der Einrichtung beschließen und die bestimmen dann so ein bisschen was im Einsenk gemacht wird.
00:15:49: Und dann ist aber der Alltag natürlich ganz anders.
00:15:52: bunt heißt Haushalt.
00:15:54: Den darf ich mit unserer Kämmerin dann, die an der VG Häseltberg sitzt gemeinsam arbeiten.
00:16:00: sprich wir orientieren uns natürlich immer so ein wenig am Vorjahr.
00:16:04: wie war das?
00:16:05: Mit Eintrittseinnahmen Ausgaben usw.
00:16:09: Dann gibt es vielleicht irgendwelche Besonderheiten, wo man im Römerpark irgendwie eine Maßnahme hat und Geld braucht.
00:16:15: Letztes Jahr haben wir für den Römernpark ein neues Fahrzeug gekauft.
00:16:18: der haut dann in Wurzeln ganz anders in dem Haushalt rein.
00:16:23: Dann vielleicht irgendwellche Förderanträge fördern Gelder die wir bekommen ersten Schauen wo kriegen wir die her?
00:16:29: Und dann beantragen das Ganze machen.
00:16:31: also es ist ja überraschend viel Verwaltungskram den ich persönlich nicht so lieb Der aber halt einfach nötig ist, dass der Laden läuft.
00:16:43: Personelles natürlich.
00:16:45: Also im Zweifelsfall mal Vorstellungsgespräche führen dann gemeinsam mit dem Zweckverband Vorsitzenden entscheiden wen man da vielleicht neu beschäftigt Sitzungen, Tagesordnungen vorbereiten Protokolle schreiben solche Sachen und dann aber vielleicht auch immer wieder die große Entwicklung für die Zukunft zu haben.
00:17:08: Wie könnte das Ganze weitergehen?
00:17:11: Dass wir momentan dabei im Rahmen von der Machbarkeitsstudie zu überlegen, wie können wir uns weiterentwickeln auch aus Platz gründen.
00:17:20: Das ist ein relativ komplexes Thema.
00:17:22: Könnte man uns wann anders vielleicht mehr drüber unterhalten?
00:17:25: die nächsten Wochen wird es abgeschlossen und dann ist es vielleicht mal ein ganz spannendes Thema.
00:17:31: was wäre da grundsätzlich möglich wenn den entsprechenden Geld da wäre?
00:17:36: aktuell ist es einfach erst einmal nicht und die Gemeinden müssen schauen, dass ihren Geld ein bisschen zusammenhalten.
00:17:43: Das Museum in dem jetzigen Bestand finanzieren mit den Partnern Landkreis Ansbach- und Bezirk Mittelfranken.
00:17:51: Frage an dich ist das... Es gibt ja jetzt viele Elektroautos, die kommen auch hierher.
00:17:59: Habt ihr mal schon Gedanken euch gemacht über Ladestationen, wenn die Leute im Museum sind?
00:18:04: Ja natürlich.
00:18:05: Wir haben auch... Die kriegst du nur nicht mit weil du immer so chefmäßig am Limiseum fährst und da parkst und nicht am Parkplatz.
00:18:12: Also wir haben seit paar Jahren vier Ladestations, haben eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Betriebshof.
00:18:19: Dann ist das natürlich ne schöne Möglichkeit für die Besucher, eh Auto laden während man hier im Rimmerpark und im Limiseium unterwegs ist.
00:18:28: Und dann ... haben wir bisher ganz vor lauter unterschiedlichen Ideen, Entwicklungen übersehen... dass ich ja Archäologe bin und eigentlich Wissenschaftler.
00:18:38: Nicht nur eigentlich sondern offizieller.
00:18:41: doch mit allem was dazugehört sprich Funde, über die wir uns schonmal unterhalten haben, die ins Haus kommen zu betreuen, zu bearbeiten ist ein Thema Vorträge zu halten.
00:18:57: Gut, da gibt es ein paar Standardvorträge zu Rufenhofen zum römischen Alltag und so weiter die ich immer wieder mal Agänze aktualisiere fortschreibe.
00:19:05: Und dann halte... vereinzelte mache ich selber auch Führungen, auch meine Spezialführung oder so.
00:19:12: aber gerade beim Thema Vorträge wir forschen ja hier.
00:19:17: Aufgaben von dem Museums sind ganz klassisch was die wenigsten wissen sammeln und bewahren.
00:19:24: das machen wir mit unserem Funddepot natürlich dass wir Sachen sammeln, das wir sie erhalten dann ausstellen und vermitteln.
00:19:32: Das war so mit der Sonderausstellung schon ein bisschen hatten auch Dauerausstellungen da vielleicht mal was zu ergänzen und was aber viele gar nicht im Blick haben forschen.
00:19:42: also klar wenn ich jetzt sage wie sind als Museum eine Forschungseinrichtung?
00:19:47: Dann sagt jeder Bar wie was und sagt dann vielleicht auch ja muss es auch noch sein kostet doch Geld und so weiter wobei wir natürlich viel mit externen Partnern forschen, mit Universitäten und so weiter.
00:20:00: Und sofort auch im Landesamt für Denkmalpflege die mal Dinge für uns untersuchen.
00:20:06: also gibt es verschiedene Partnerschaften und dann gibt's aber natürlich am Limes einen netten guten Kollegenkreis Die Limes Familie sozusagen die sich immer wieder einmal trifft zu Kolokwien Fachkolokwieren die die Deutsche Limis-Kommission organisiert.
00:20:28: Alle drei Jahre, zwei Tage meistens an einem Ort in Deutschland, der römisch ist, deren Limis Hintergrund hat, wo man dann neue Forschungserkenntnisse im Rahmen von Vorträgen hält.
00:20:44: Da hatte ich letztes Jahr was in Rotweil erzählt über römische Wasserferr und Entsorgung in Rufenhofen.
00:20:52: Wir sollten gar nicht mehr so lange reden, denn diesen Beitrag den hätte ich eigentlich schon Anfang September abgeben sollen.
00:20:59: Das ist immer noch ein kleines Fragment und wenn ich dann so sehe was plötzlich wieder ansteht mit man müsste hier man sollte da.
00:21:07: also mein Alltag ist immer viel viel bunter und ja die Idee haste mal eine halbe Stunde.
00:21:14: manchmal kommen Mitarbeiter zu mir ins Büro weil ich meistens die Tür offen habe und sagen Hast du gerade mal Zeit?
00:21:22: Und dann sei immer nur so relativ, genau genommen ja gar nicht.
00:21:25: Weil ich es sehr nett und drehe Däumchen und warte, dass irgendjemand kommt... ...und mich fragt!
00:21:32: Mir war auch in diesen bald fünfundzwanzig Jahren die hier sitze und arbeite noch nie wirklich langweilig.
00:21:38: Ich habe das große Glück, dass ich vom Schreibtisch aus schön rausschauen kann auf den Hässelberg.
00:21:44: Also da immer noch ein bisschen das Gefühl hab' ich dreh Däumpchen Wenn ich telefoniere oder Ähnliches ist das mal ganz gut möglich.
00:21:52: Aber ansonsten ist es von wir räumen hier mal auf, wie strukturieren das und jenes bis hin zu irgendeiner Aktenablage oder Dinge über Fotos dokumentieren.
00:22:04: Wir hatten uns neulich über die Brücke mit der Jugendbauhütte dabei ganz viele Fotos natürlich gemacht.
00:22:09: Die habe ich ja auf meinem iPhone.
00:22:10: dann und da muss man die alle mal wieder runterziehen und ein bisschen sortieren.
00:22:14: Ich merke immer, ich mache viel zu viele Fotostes.
00:22:20: lästige Arbeit hat man auch manchmal.
00:22:22: Aber meine Arbeit ist unheimlich bunt von bis und mal mehr des eine, mal mehr das andere.
00:22:30: Manchmal weiß ich halbwegs was ich so mache zum Beispiel wenn wir uns Dienstags treffen um einen Podcast aufzunehmen.
00:22:38: Das ist ein schöner fester Termin Und dann gibt es viele Dinge.
00:22:41: die ergeben sich manchmal im Laufe des Tages.
00:22:44: Es gibt Tage da habe ich zum Glück kaum oder gar keine Termine sehe.
00:22:49: dann was so kommt, habe natürlich Dinge die ich einfach erledigen muss ganz klar.
00:22:54: Aber ich weiß letztlich nie wenn ich in der Früh so um sieben halb acht spätestens acht ins Büro komme wie der Tag enden wird.
00:23:03: Das ist immer wieder spannend und überraschend und das aber auch das glaube ich was mich reizt und was die Sache interessant macht.
00:23:10: Wenn es ein Büro-Job wäre wo ich Aktenstempel abhefte
00:23:18: Mich haben Leute gefragt, Menschen die das gehören unseren Podcast benutzen sie in die KI?
00:23:28: Nein.
00:23:30: Also unser Volontär hat mal mit KI bisschen im Hinblick auf Texte experimentiert.
00:23:38: ich habe dann immer wieder zu ihm gesagt Mensch nutzt die MI Die menschliche Intelligenz und ist besser.
00:23:46: Ich hab noch nie richtig Bewusst KI benutzt, um zum Beispiel Bilder zu erstellen und so weiter.
00:23:52: Find das auch immer noch eine kritische Geschichte?
00:23:55: Und wenn man momentan das so verfolgt, dass die Ersteller der KI vor ihrer eigenen KI warnen unter irgendwelche Sachen über Weltzerstörung usw.
00:24:03: unterwegs sind... Eine ganz, ganz kritische Geschichte!
00:24:08: Ich habe Freitagnachmittag im Wintersemester immer wieder ein Lehrauftrag in Augsburg.
00:24:14: mit Studierenden zu tun, die natürlich ein bisschen anders aufwachsen.
00:24:18: Die vielleicht lieber KI nutzen und ein ganz großes Thema ist immer ne bitte macht euer Zeug selber denkt selber.
00:24:27: KI kann vielfach praktisch und gut sein aber es gibt auch Dinge da darf er noch selber denken.
00:24:40: Bis
00:24:41: nächstes Mal haben wir wieder andere Themen.
00:24:43: Oh ja, wir haben noch ganz viele Themen!
00:24:46: Matthias, danke nochmal.
00:24:48: und wenn Sie, liebe Hörerinnen und Hörere den Podcast abonnieren wollen dann können Sie das jetzt im Anschluss an die Musik machen einfach auf den Button drücken, kostenlos abonnieren und Sie haben immer den neuesten Limiseum-Podcast.
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